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diesem "Bürgerkönigtum", feindliche Macht. Ihr Prinzip, die Arbeit,
ist nicht seinem Werte nach anerkannt: es wird ausgebeutet, eine
Kriegsbeute der Besitzenden, der Feinde.
<153> Die Arbeiter haben die ungeheuerste Macht in den Händen,
und wenn sie ihrer einmal recht inne würden und sie gebrauchten, so
widerstände ihnen nichts: sie dürften nur die Arbeit einstellen und das
Gearbeitete als das Ihrige ansehen und genießen. Dies ist der Sinn der
hie und da auftauchenden Arbeiterunruhen.
Der Staat beruht auf der Sklaverei der Arbeit. Wird die Arbeit frei, so
ist der Staat verloren.
§. 2. Der soziale Liberalismus
Wir sind freigeborene Menschen, und wohin Wir blicken, sehen Wir
Uns zu Dienern von Egoisten gemacht! Sollen Wir darum auch
Egoisten werden? Bewahre der Himmel, Wir wollen lieber die
Egoisten unmöglich machen! Wir wollen sie alle zu "Lumpen "
machen, wollen Alle nichts haben, damit "Alle " haben.
So die Sozialen.
Wer ist diese Person, die Ihr "Alle " nennt? Es ist die
"Gesellschaft"! Ist sie denn aber leibhaftig? Wir sind ihr Leib!
Ihr? Ihr seid ja selbst kein Leib; Du zwar bist leibhaftig, auch Du und
Du, aber Ihr zusammen seid nur Leiber, kein Leib. Mithin hätte die
einige Gesellschaft zwar Leiber zu ihrem Dienste, aber keinen einigen
und eigenen Leib. Sie wird eben, wie die "Nation " der Politiker,
nichts als ein "Geist " sein, der Leib an ihm nur Schein.
Die Freiheit des Menschen ist im politischen Liberalismus die Freiheit
von Personen, von persönlicher Herrschaft, vom Herrn: Sicherung
jeder einzelnen Person gegen andere Personen, persönliche Freiheit.
<154> Es hat keiner etwas zu befehlen, das Gesetz allein befiehlt.
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[128] Aber sind die Personen auch gleich geworden, so doch nicht ihr
Besitztum. Und doch braucht der Arme den Reichen, der Reiche den
Armen, jener das Geld des Reichen, dieser die Arbeit des Armen. Also
es braucht keiner den Andern als Person, aber er braucht ihn als
Gebenden, mithin als einen, der etwas zu geben hat, als Inhaber oder
Besitzer. Was er also hat, das macht den Mann. Und im Haben oder an
"Habe " sind die Leute ungleich.
Folglich, so schließt der soziale Liberalismus, muß Keiner haben, wie
dem politischen Liberalismus zufolge Keiner befehlen sollte, d. h. wie
hier der Staat allein den Befehl erhielt, so nun die Gesellschaft allein
die Habe.
Indem nämlich der Staat eines Jeden Person und Eigentum gegen den
Andern schützt, trennt er sie voneinander: Jeder ist sein Teil für sich
und hat sein Teil für sich. Wem genügt, was er ist und hat, der findet
bei diesem Stande der Dinge seine Rechnung; wer aber mehr sein und
haben möchte, der sieht sich nach diesem Mehr um und findet es in der
Gewalt anderer Personen. Hier gerät er auf einen Widerspruch: als
Person steht keiner dem Andern nach, und doch hat die eine Person,
was die andere nicht hat, aber haben möchte. Also, schließt er daraus,
ist doch die eine Person mehr als die andere, denn jene hat, was sie
braucht, diese hat es nicht, jene ist ein Reicher, diese ein Armer.
Sollen Wir, fragt er sich nunmehr weiter, wieder aufleben lassen, was
Wir mit Recht begruben, sollen Wir diese auf einem Umwege
wiederhergestellte Ungleichheit der Personen gelten lassen? Nein, wir
müssen im Gegenteil, was nur halb vollbracht war, ganz zu Ende
führen. Unserer <155> Freiheit von der Person des Andern fehlt noch
die Freiheit von dem, worüber die Person des Andern gebieten kann,
von dem, was sie in ihrer persönlichen Macht hat, kurz von dem
"persönlichen Eigentum". Schaffen Wir also das persönliche
Eigentum ab. Keiner habe mehr etwas, jeder sei ein Lump. Das
Eigentum sei unpersönlich, es gehöre der Gesellschaft.